MY COACHING FOR YOUMC4Y P. Hoenig

Konfliktmanagement

Konflikte sind normal – schädlich werden sie, wenn niemand sie anspricht. Ich unterstütze dabei, Spannungen früh und lösungsorientiert zu klären.

Von Peter Hoenig · Stand:

Worum es geht

Ein Konflikttraining hat bei mir selbst einen Veränderungsprozess ausgelöst, der mich zum Coaching geführt hat. Seitdem gehört die konstruktive Konfliktbearbeitung zu meinen Herzensthemen.

Unbearbeitete Konflikte kosten Energie, Motivation und oft auch gute Mitarbeitende. Früh angesprochen, werden sie zum Anlass für bessere Zusammenarbeit.

Typische Anlässe

  • Spannungen zwischen Kolleginnen und Kollegen
  • Konflikte zwischen Fachbereich und IT
  • Streit über Zuständigkeiten nach einer Umstrukturierung
  • Belastete Zusammenarbeit mit der Führungskraft
  • Wiederkehrende Eskalationen in Projekten

Wie weit ist es schon gekommen?

Friedrich Glasl hat beschrieben, dass Konflikte in neun Stufen eskalieren, die sich in drei Abschnitte gliedern. Diese Einteilung ist deshalb nützlich, weil sie zeigt, was zu welchem Zeitpunkt noch möglich ist:

  • Stufen 1 bis 3 – beide können noch gewinnen. Es wird verhärtet diskutiert, man redet übereinander statt miteinander, Tatsachen werden geschaffen. Hier genügt oft ein moderiertes Gespräch, und die Beteiligten lösen es selbst.
  • Stufen 4 bis 6 – eine Seite gewinnt, eine verliert. Es geht um Image und Koalitionen, Drohungen kommen ins Spiel. Jetzt braucht es Begleitung von außen; aus eigener Kraft kommen die Beteiligten selten wieder heraus.
  • Stufen 7 bis 9 – beide verlieren. Der eigene Schaden wird in Kauf genommen, wenn nur die andere Seite mehr Schaden nimmt. Hier ist Konfliktmoderation nicht mehr das richtige Mittel; dann geht es um Entscheidungen der Führung oder um Trennung.

Die praktische Folge: Je früher Sie jemanden dazuholen, desto mehr Möglichkeiten bestehen noch. Das Warten darauf, dass sich etwas „von selbst beruhigt“, ist der häufigste Grund, warum aus einer Spannung ein Fall für die Personalabteilung wird.

So gehe ich vor

  1. EinzelgesprächeJede Seite schildert vertraulich ihre Sicht.
  2. KonfliktanalyseWorum geht es wirklich? Welche Interessen und Bedürfnisse stehen dahinter?
  3. KlärungsgesprächEin moderiertes Gespräch mit klaren Regeln.
  4. Lösungen entwickelnDie Beteiligten erarbeiten selbst tragfähige Vereinbarungen.
  5. NachgesprächHält die Vereinbarung? Gibt es Nachsteuerungsbedarf?

Methoden und Werkzeuge

  • Aktives Zuhören
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Eskalationsstufen nach Glasl
  • Kommunikationsquadrat
  • Arbeit mit dem inneren Team
  • Lösungsorientierte Gesprächsführung

Wo Worte nicht ausreichen, arbeite ich mit Bildern: Auf dem Systembrett lässt sich eine festgefahrene Lage aufstellen und aus der Sicht der anderen Seite betrachten – das verändert oft mehr als eine weitere Gesprächsrunde. Diese Werkzeuge stehen Ihnen hier kostenlos zur Verfügung.

Was Sie erhalten

  • Verständnis für die Sicht der anderen Seite
  • Schriftliche Vereinbarungen
  • Wieder funktionsfähige Zusammenarbeit
  • Ideen zur Konfliktprävention

Was Konfliktmoderation nicht ist

Sie ist kein Schiedsverfahren: Ich urteile nicht und spreche niemandem recht zu. Sie ist keine Rechtsberatung – wo arbeitsrechtliche Fragen im Vordergrund stehen, braucht es anwaltliche Unterstützung. Und sie ist keine Therapie; wo gesundheitliche Belastungen die Hauptrolle spielen, ist fachliche Hilfe der richtige Weg. Coaching ist keine Psychotherapie (§ 1 Abs. 3 PsychThG).

Sie ersetzt auch keine Führungsentscheidung. Wenn eine Zuständigkeit ungeklärt ist, weil niemand sie geklärt hat, ist das kein Konflikt zwischen zwei Personen, sondern eine offene Führungsaufgabe – das spreche ich dann auch so an.

Häufige Fragen

Wann sollte man externe Hilfe holen?

Spätestens wenn Gespräche zwischen den Beteiligten nicht mehr weiterführen, Fronten sich verhärten oder die Arbeit spürbar leidet. Je früher, desto leichter ist die Klärung.

Bleiben die Gespräche vertraulich?

Ja. Alle Informationen werden vertraulich behandelt und nur mit ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben. Das gilt auch gegenüber der Führungskraft, die den Auftrag erteilt hat: Sie erfährt das Ergebnis und die Vereinbarungen, nicht aber den Inhalt der Einzelgespräche.

Entscheiden Sie, wer recht hat?

Nein. Ich bin allparteilich und unterstütze die Beteiligten dabei, selbst eine Lösung zu finden, die für alle tragfähig ist.

Was ist, wenn eine Seite gar nicht teilnehmen will?

Dann hat eine Klärung wenig Aussicht auf Erfolg – erzwungene Gespräche verhärten eher. Sinnvoll ist dann ein Einzelgespräch mit der Seite, die will: Oft lässt sich klären, was der Widerstand bedeutet und welcher erste Schritt möglich wäre. Manchmal ist auch nur der Zeitpunkt falsch.

Wie lange dauert eine Konfliktklärung?

Für einen Konflikt zwischen zwei Personen sind es typischerweise je ein Einzelgespräch, ein gemeinsames Klärungsgespräch und ein Nachgespräch nach einigen Wochen. Bei Konflikten zwischen Abteilungen oder in größeren Teams dauert es länger, weil mehr Sichtweisen zusammenkommen.

Was kostet das?

Die Sätze finden Sie in der Preisliste. Das Erstgespräch, in dem wir klären, ob und wie eine Begleitung sinnvoll ist, ist kostenfrei.

Lassen Sie uns über Ihr Vorhaben sprechen

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen und welcher Weg zu Ihnen passt.

  1. Sie schreiben mir kurz, worum es geht.
  2. Wir sprechen etwa 30 Minuten telefonisch oder per Video – kostenfrei.
  3. Sie erhalten einen Vorschlag, welche Module zu Ihnen passen.